Zuruecksetzen

GASAUSTRITT BEI BOHRLOCH IM KARAWANKENTUNNEL

Alarmierung Datum/Zeit
10.02.2015 08:00

Einsatzbericht

Zu einem Gasaustritt im Zuge der Probebohrungen kam am 10.Februar im

Karawankentunnel.

Die Hauptfeuerwache Villach wurde seitens der LAWZ kurz vor 8 Uhr morgens

alarmiert.

Unser Gefahrstoffzug rückte unverzüglich mit 4 Fahrzeugen und 18 Mann aus.

Vor Ort wurde seitens der Hauptfeuerwache die zuständige Einsatzleitung unter ABI

Walter Kofler St.Jakob/Rosental bei den Maßnahmen unterstützt, sowie mehrere ATS

Trupps in Bereitschaft gehalten.

Durch die Baufirma wurde die vor Ort gemessen Ergebnisse ausgewertet und weitere

Messungen direkt bei dem Bohrloch durch Mitglieder der Betriebsfeuerwehr Infineon

unter Atemschutz vorgenommen. Als Ergebnis konnte der Stoff als

Schwefelwasserstoff, ein übel nach faulen Eiern riechendes Gas, identifiziert werden.

Die Austrittsstelle befand sich in einem Querschlag welcher sich ca. 4 Kilometer im

Tunnel befand. Alle Arbeiter wurden aus dem Tunnel evakuiert, der Tunnel selbst aus

Sicherheitsgründen auch für den Verkehr gesperrt.

Als Grund des Austrittes konnte eine angebohrte natürliche Gasblase im inneren des

Berges festgestellt werden.

Durch das Atemschutzfahrzeug Villach wurden verbrauchte Atemluftflaschen vor Ort

wieder aufgefüllt.

Einsatzbilder

Weitere Informationen

Einsatzart
sonstiges
Alarmierungsart
kein Bild
Beteiligte Organisationen